Zu dezent ?
N24 Titelseite |
Markenpräsenz
Das Intro ist gut. Das Logo N24 hat was, kommt aber, ausser im Intro, etwas zu kurz. Die Werbung zu ist zu dominant, der optischen Gewichtung nach glaubt man eher, man sei auf der Seite des angepriesenen Versicherungsanbieters, zumal die Werbung ja auch schnell farbiger werden kann als der ansonsten sehr papierweiße Content-Teil.
Den Kopf muss man insgesamt etwas mehr in den Vordergrund bringen, vielleicht einfach indem man ihn mit einem lasierenden Farbton überzieht im Gegensatz zu der ansonsten ja sehr weißen Seite. Und die Werbung muss immer einen kleinen Ticken kleiner sein (und schmaler) als der Titel.
Navigation
Die Navigation unten ist gut, aber dass die Werbung an der Unterkante optisch sehr schwer zwischen der Navigation und dem Content hängt, empfinde ich sehr störend. Im Gegensatz dazu steht der fast zu flach gehaltene Kopf mit der eigentlichen Information N24 zu sehr im Hintergrund. Position und Größe der Werbung stimmen nicht, die Werbung sollte zur Balance
vielleicht um 1/3 verkleinert werden. Der Kopf auf der Titelseite sollte größer als auf den Artikelseiten sein, damit die Position als "Titel" mehr in den Vordergrund tritt. Auch bei der Geschwindigkeit stimmt das Verhältnis manchmal nicht, die Werbung zeigt sich manchmal schneller als die Inhalte. Im Artikel selber verwandte Artikel des Stichwortes anzuzeigen ist in der Art sehr gut und übersichtlich.
| N24 Ansicht innerhalb des Artikels |
Die Darstellung der Inhalte verharrt nicht in printorientierten Seitenformaten, die Auseinandersetzung mit dem neuen Medium und dessen Möglichkeiten hat also stattgefunden. Hier sind "nicht-papierlastige" Medienunternehmen freier in der Herangehensweise, während die papierhafte Herangehensweise eher die Tendenz zeigt, das Printobjekt nachzuahmen.
Andererseits ist aber im Artikel selber die Layouttechnik ein bisschen zu flach gehalten. Man glaubt, man sei in einem technischen Blog. Hier könnte der Blick auf die Layoutstruktur einer guten Printseite helfende Aspekte zeigen.
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n-tv
Lange vermisst
Da die iPhone-App schon lange existiert, ließ die iPad-Ausgabe unverhältnismäßig lange auf sich warten.
Da die iPhone-App schon lange existiert, ließ die iPad-Ausgabe unverhältnismäßig lange auf sich warten.
Titelseite
Sicherlich ist die Werbung die wesentlichste Form der Finanzierung solcher Angebote, dennoch geht es nicht darum, nur Container zu schaffen, auf denen man diese platzieren kann. Die Größe der Werbung auf der Titelseite verliert, wie auch schon in der N24-App, den Maßstab. Die Titelseite eines solchen Auftritts muss natürlich als allererstes diesen prägnant darstellen und nicht die Vorzüge eines Fahrzeuges. Hier wird der Markengedanke an den Fahrzeughersteller verkauft, aber das macht das eigene Produkt kaputt. Mindestens um 1/3 verkleinert muss die Anzeige zurücktreten, damit dieser Effekt ins positive gekehrt wird. Da ich nicht der erste Mensch bin, der das Ergebnis dieses gereiften Produktes sieht, ist es unverständlich wie es zu solchen Missverhältnissen kommen kann. Gerade auf dem Hintergrund, dass diese Form der Selbstdarstellung sich ja erst jetzt entwickelt, hat man doch alle Freiheiten, im wahrsten Sinne des Wortes Maßstäbe zu setzen. Für die Titelseite gelten natürlich alle Kriterien, die an einen Zeitungs- oder Zeitschriften-Titel auch angelegt werden. Niemand würde z.B. eine "Zeit" kaufen, deren Titelseite mit 1/4-seitigen Anzeige im Kopf zugepflastert ist.
Unter diesem Missverhältnis leiden natürlich auch die Inhalte, deren Präsentation vor allem in der Quer-Ansicht sträflich zurückfällt.
Die Präsentation des redaktionellen Contents ist gut und übersichtlich neben der Video-Übersicht mit den passenden Inhalten aus dem jeweiligen Bereich. Hier muss man allerdings lobend erwähnen, ist die Werbung wirklich rein auf die Titelseite beschränkt worden, der gesamte Content-Bereich wurde freigehalten.
Navigation
Die Navigation ist eindimensional, linear, dadurch aber einfach und übersichtlich zu bedienen. Man öffnet einen Artikel und schließt ihn danach eben wieder. Leider fehlen aber sämtliche Funktionalitäten wie Web-2.0-Kommentarmöglichkeiten oder das einfache Versenden des Artikels per Mail an einen möglichen Interessenten.
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tagesschau
Schwergewicht
In der Klasse der Fernsehsender sicherlich der am besten entwickelte Vertreter. Die Unterteilung in Fernsehsender und Verlage löst sich aber gerade auf. Sie kämpfen in der gleichen Klasse um die Gunst der Leser/User mit den gleichen Inhalten und Formalien, die zu immer ähnlicher werdenden Apps konvergieren. Das haben die Verlage natürlich angstvoll erkannt, aber man kann eben weder die Qualität noch den Leser/User einklagen. Nichts hindert die Verlage daran, den Klassensiegern nachzueifern oder sie zu übertreffen im Kampf um die Gunst des Lesers/Users mit der besten Bedienbarkeit und der adäquaten medialen Aufbereitung.
Intro
Die Navigation ist an der richtigen Position. Das Icon dafür ist gut, aber die unterschiedlichen Navigationsebenen, einmal um zwischen den Rubriken wie "Inland" und "Ausland" etc. zu wechseln und zum anderen innerhalb der jeweiligen Rubrik die weiteren Beiträge zu sehen, werden nicht auf Anhieb deutlich. Die Anzeige oben rechts ist zwar gut und sollte auch bleiben, der Zusammenhang mit der Navigationsleiste unten ist aber nicht intuitiv, da sie zu "weit weg" liegt. Der Wechsel zwischen diesen Navigationsebenen sollte jeweils mit einem kleinen Texthinweis ausgestattet werden, der die unterschiedlichen Navigationsebenen anzeigt. Alternativ könnte die Anzeige oben rechts beim Bedienen der Navigationsleiste unten kurz "aufblinken", um die Verbindung zu verdeutlichen und die Entfernung zu überbrücken.
Bedienung oben rechts, um von der Startseite auf die Sparten wie Inlands-oder Auslandnachrichten per swippen zu wechseln ist unklar.Um das klarer herauszustellen muss das optisch klarer herausgestellt werden oder beim Tippen darauf ein Menü runterklappen mit den inhaltlichen Bereichen bzw. Den einzelnen Titelseiten der Bereiche.
| Verwandte Themen |
rechts
Optik gut Bedienung gut Übersichlichkeit gut
Nichts zuletzt aufgrund guter Graphik.
Es werden eine Vielzahl von Funktionalitäten geboten incl. Web 2.0-Kommentarfunktionen und versenden eines Artikel per Mail.
xxxxxxxx
Eigene Artikel
Das man mit dem Stern unter Werkzege Artikel abspeichert ist gut, muss man aber zunächst mal verstehen. Wenn man den Stern drückt könnte kurz eine "mouse over"-Hilfe auftauchen die erläutert was passiert, ansonsten leidet darunter die Intuitivität.
Roadmap
Gelesene Artikel verschwinden und werden durch neue ungelesene ersetzt.
Bewertung mit Sternesystem
Links zum Thema: http://meedia.de/nc/background/meedia-blogs/stefan-winterbauer/stefan-winterbauer-post/article/verleger-h-rt-endlich-auf-zu-jammern_100032264.html
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